Here we go again

Eine Love-Story mit Hits  aus 50 Jahren Rock-Pop
unter der Leitung von Uwe van Egdom führte der
Kinder- und Jugendchor Oberaußem
 e.V das Familienmusical an folgenden Tagen auf:

Sonntag, 31.08.2008, 17.00 Uhr, MEDIO.RHEIN.ERFT
Bergheim
 Montag, 01.09.2008, 10.00 Uhr, MEDIO.RHEIN.ERFT
Bergheim 
Samstag, 25. April 2009, 20.00 Uhr, Capitol-Theater Kerpen
Sonntag, 26. April 2009, 15.00 Uhr, Capitol-Theater Kerpen

Alle Aufführungen wurden von insgesamt ca. 2.500 begeisterten Zuschauer besucht.
Alle Lieder aus diesem Musical gehören zum Standardprogramm des Chors.

Die Musical-Tanz-Show will sowohl jung gebliebene Erwachsene, Jugendliche als auch Kinder begeistern und knüpft damit an die erfolgreichen Aufführungen des Musicals, vor fast 1.500 Zuschauer, im vergangenen Jahr im MEDIO.RHEIN.ERFT in Bergheim an. Die musikalische Leitung liegt bei Uwe van Egdom, der federführend zusammen mit Michael Schreiber, Marion Huppert, Klaus Oberhauser, Désirée Sarrazin und Tabea Scholdan auch für das Script verantwortlich zeichnet. Der junge Chor mit annähernd 60 Sänger/-innen konzertiert sowohl gemeinsam als auch solistisch und lässt mehr als 25 Hits der vergangenen letzten 50 Jahre Revue passieren.

Choreografie und Ausführung der Tänze werden von Mitgliedern des Tanzstudio Fun & Dance, Inhaberin Birgit Löffelsender, aufgeführt. Als ein weitere Highlights sind die „Jump Dragon Street-Fighter rund um Tobias Beck und die Rhythmusgruppe “Drummerholics” vom TC Einigkeit aus Berrendorf-Wüllenrath mit ins Musical eingebunden. Den Entwurf und die Realisation des Bühnenbildes erstellte Johannes Mausbach. Namentlich ungenannt bleiben müssen viele Kostümschneiderinnen, Requisitenbauer, Bühnenmaler und ungezählte Helfer und Helferinnen, auch nur mit deren Einsatz die Musical-Produktion auf die Bühne gebracht werden konnte.

Wem das Rock-Pop-Musical »Here we go again« letztlich seinen Namen verdankt, bleibe einmal dahingestellt: Als möglicher Taufpate ruft James Blunt jedenfalls in uns die Erinnerung an eine von ihm besungene Liebesgeschichte wach. Die Erinnerung einer Liebesgeschichte bildet nämlich auch die Story des Pop-Musicals. Aus einem bühnengegenwärtigen Geschehen werden rückschauend im Spiel Szenen erinnert und inhaltlich in musikalische Verbindung mit Songs aus den jeweiligen Handlungszeiten gesetzt. Durch diese Revue-Technik werden Musik und Story zu einem einheitlichen Ganzen verbunden. Die Simultanbühne, auf der die Spielorte der Handlung zugleich und dicht nebeneinander liegen, erlaubt durch Lichtregie den blitzschnellen Wechsel zwischen gegenwärtigen und erinnerten Spielplätzen. Der Zuschauer erlebt kein Nummern-Musical. Ihm ist auch bei immer nur einzeln ausgeleuchteten Spielszen durch andauernde Gegenwart der gesamten Kulisse die einheitliche Zusammengehörigkeit des Spiels bewusst.

Und zusammengehören, man ahnt es, wenn auch nach langem Hin und Her: Lauren und Jack. Das Hin und Her ist natürlich Gegenstand der Story. Alles und fast alle sind gegen die sich entwickelnde Beziehung der beiden. Sie stammt aus gutem Hause. Er wächst in der Bronx im Milieu einer Kindergang auf. Die Eltern verbieten dem Updown-Girl seine Treffen mit Gangster-Jack. Die Manhattan-Gang fürchtet, Jack an Lauren zu verlieren und setzt alles daran, einen Keil zwischen ihn und seine Freundin zu treiben. Die Hauptspielplätze sind einerseits das von der Gang belagerte (böse) »Ghetto«. Andererseits betreiben Laurens Eltern in der »guten Ecke« ein Eiscafé. Von dort aus muss Lauren fast täglich das Ghetto passieren, wobei sich immer wieder Reibungsflächen bieten.

Im Eiscafé wie überhaupt in der »guten Ecke« finden die Dinge selbstverständlich ihren Lauf zum Guten. Die in Echtzeit spielende Karaoke-Veranstaltung im Eis-Salon schafft es sogar, das Publikum als Schauspieler(!) mit ins Musical einzubeziehen und so eine weitere Dimension einheitlicher Handlung zu erzeugen. Zu guter Letzt findet im Eiscafé auch noch die (Schwieger-)Versöhnung zwischen Laurens Eltern und Jack statt: Der schwere Junge schwört seiner Gang ab und zeigt deren kriminelle Pläne zum Vorteil von Laurens Eltern an. Diese vermögen danach nicht mehr, dem jungen Glück — das theatergegenwärtig inzwischen ein altes geworden ist — im Wege zu stehen und vermachen den beiden das Eisgeschäft.

Damit ist in der »guten Ecke« dann aber auch wirklich des Guten Guts genug geschehen und am Ende der Revue auf seine Vergangenheit findet sich das glückliche Paar zugleich in die Anfangsszene des Spiels unter dem Motto zurück »Here we go again«, zu gut Deutsch nämlich: »Da sind wir wieder«.

»Liedabfolge

  • Que sera
  • Puppets on a string
  • Let’s twist again
  • Lollipop
  • Stand by me
  • Babysitter-Boogie
  • Stomp 1, Drumaholics
  • Stomp 2, Drumaholics
  • She loves you (Sie liebt dich)
  • Girls just wanna have fun
  • Du bist so cool, Jack
  • Uptown girl
  • Geiler is schon
  • Liebeskummer lohnt sich nicht
  • Like ice in the sunshine
  • It’s hard to say I’m sorry
  • California Dreamin’
  • Lady Marmalade
  • Gimme hope Joanna
  • Eye of the tiger
  • Über sieben Brücken musst du gehen
  • Day dream believer
  • Gangsta’s Paradise
  • Something stupid
  • Bad
  • We are family
  • Thank you for the music (ABBA)